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Evaluation 2016/17

Beteiligung des Elternbeirats an der Auswertung der externen Evaluation Schuljahr 16/17

Im Schuljahr 2016/17 fand an unserem Gymnasium eine so genannte externe Evaluation seitens des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) zur Analyse der schulischen Bedingungen statt. Daran waren alle Teile der Schulfamilie beteiligt und wurden entsprechend befragt. Auch der Elternbeirat wurde zur Zusammenarbeit mit der Schule eine gute Stunde lang interviewt. Zeit, die sich vier Elternbeiräte gerne genommen haben. Dankenswerterweise haben sich auch noch zwei Mitglieder des vorigen Elternbeirates bereit erklärt, den Prozess zu begleiten, um die Erfahrungen der letzten Jahre mit einzubringen. Bezüglich der Durchführung, Auswertung und Zielsetzung der Evaluation verweisen wir auf folgenden Link: www.isb.bayern.de/schulartuebergreifendes/qualitaetssicherung-schulentwicklung/evaluation/e.

Die Ergebnisse der Evaluation konnte der Elternbeirat auf vertraulicher Basis vollumfänglich einsehen. Jeder von uns hat sich mit dem Thema auseinander gesetzt und die Ergebnisse wurden in mehreren Sitzungen diskutiert. Insgesamt fielen die Ergebnisse für unsere Schule ja sehr positiv aus, was wir auch betont haben. Nichtsdestoweniger gab und gibt es einige Punkte, die verbesserungsfähig sind. Der Elternbeirat bekam Gelegenheit die Ergebnisse zu kommentieren und die aus unserer Sicht wichtigsten Punkte vor großem Gremium, bestehend aus Ministerialbeauftragtem Dr. Martin Rohde, der Schulleitung, dem Evaluationsteam des ISB und der SMV zu präsentieren:

Eine systematische Einweisung in Strategien des Wissenserwerbs, von Methoden der Präsentation und Kompetenztraining dieser Verfahren findet selten statt.

  • Die Schüler haben wenig Mitsprachemöglichkeiten- oder -rechte bei der Wahl der Lernformen oder Teilhabe an der Gestaltung des Lernprozesses.
  • Wenig individuelle Förderung , kein differenziertes Feedback durch die Lehrer.
  • Selten werden Erfolgserlebnisse durch Hervorhebung individueller Fähigkeiten des einzelnen Schülers ermöglicht.
  • Aktivitäten zur Stärkung des "Wir-Gefühls" der Klassengemeinschaft sind nur selten zu beobachten.

Schließlich konnten nicht alle unsere vorgebrachten Punkte berücksichtigt werden, was aber vor allem seine Ursache in verfahrenstechnischen Fragen hat, denn eine Evaluation kennt am Ende des Prozesses nur eine echte ZIEL-Vereinbarung. Und Ziele sind nun einmal konkret und vor allem messbar. Die von uns heraus gearbeiteten Themen fanden allgemeinen Zuspruch und auch die Schulleitung hätten diese Themen aus eigenem Interesse teilweise gerne in der Schlussvereinbarung gesehen. Jedoch scheiterte die Aufnahme an der Messbarkeit ihrer Ergebnisse. So kam es zu der Zielvereinbarung, die Sie heute im Elternportal unter „Dokumenten“ einsehen können. Nichtsdestoweniger hat man uns versprochen, dass auch die nicht-messbaren Themen in den Schulentwicklungsprozess eingebunden werden.

Für uns war die externe Evaluation ein für die Schule sehr gutes, für uns ein arbeitsreiches Instrument, das uns aber die Möglichkeit gab, den Schulentwicklungsprozess viel besser zu verstehen und auch darauf Einfluss zu nehmen. Ein großer Dank geht an die Schulleitung, die uns immer offen unterstützt hat und der unser Urteil sichtbar wichtig war.

Der Elternbeirat des EvBG